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Arbeit macht frei!

Mai 14th, 2007 by Blu:RayNe

„Können wir dann am nächsten Mittwoch mit einer Live-Version starten“ muss ich schon wieder heute morgen hören. „Es ist mir egal, von mir aus arbeiten wir(?) dann das Wochenende durch…“

Das dabei das Wochenende schon weit vorher geplant wurde, und dass dabei keine wirklcihe Aussicht darauf besteht fertig zu werden (jedenfalls ohne Fehler, die kritische Folgen haben könnten), wird dabei völlig außer Acht gelassen. Trotzdem werden meine Nerven dem Fegefeuer geopfert, nur um anderen ein Gefühl der Sicherheit oder Dominanz zu geben. Mein Leben wird geopfert für Beruf und Erfolg, der sozusagen keiner ist.

Ich glaube, ich werde – überwältigt des Wahnsinns – sagen müssen „Ja, da werden wir locker fertig.“ Natürlich klar, wenn keiner die Applikation bisher durchgetestet hat, und wohl noch gut ne Woche vergeht alle „Kleinigkeiten“ noch zu beseitigen! Natürlich, wird es fertig, schließlich arbeite ich ja schon vier Monate an dem Projekt. Da wird das ganz sicherlich an einem Wochenende fertig!

Auch ohne Testing, und mit vielen Bugs zu dem sich natürlich dann die Bugs gesellen, wenn das Ding live und mal andere Personen ausser mir darauf zugreifen werden. Und dann die vielen Rückfragen zu den „Bugs“ die tatsächlich keine sind, oder Erläuterungen oder oder… in nomine dei nostri vecordia!

Trotzdem ich bin im Moment stinkesauer, und werde mir keinesfalls das Wochenende vermiesen lassen.

Wir werden sehen… DAMN!!!!

EDIT: Wenigstens ist ja Donenrstag ein Feiertag, vielleicht gibt es da doch noch Aussicht auf’s Wochenende. Und wieder ein Urlaubstag mehr, undwieder nciht vorankommen mit eigenr Arbeit, und wieder ein Hieb auf die bereits am Boden liegend Motivation :X

Filed under Allgemein, Berufsalltag having

3 Responses

  1. Bernd Sand says:

    Nichts ändert sich, solange man es nicht tut.
    Ich musste auch erst lernen “Nein” zu sagen. Geschickt eingesetzt verschaffte es mir Respekt und Raum. - Wie wir während der Ausbildung lernten, sollte bei der Entwicklung schon 75% der Zeit für das Testen einkalkuliert werden! Stehen nur 10% der Zeit zum Testen zur Verfügung, dürfte dem Chef auch die Qualität des Produkts klar sein. Ich weiß von einer Firma in der Schweiz, die hat eine Xtra-Testabteilung und verleihen diese auch ihre Subunternehmer.
    Aus Erfahrung weiß ich, je mehr man *Ja* sagt desto mehr Aufgaben bekommt man auch, egal ob man erbricht oder nicht spricht. Der Chef ist Unternehmer und somit Beuter des Aus.

  2. Tom says:

    Ist es nicht überall so das an der Spitze meist Leute sitzen die wenig bis keine Ahnung von der Sache haben, auf Powerpointpräsentationen abfahren und lieber heute als morgen das neueste vom neuesten haben wollen.

  3. Blu:RayNe says:

    Leider ist es dennoch etwas anders. Ich bin halt am Ende der Kette, und die Terminatoren im „Gib-den-Stress-weiter-Netzwerk? sind unfähige Kollegen und Azubis, die mir eh nicht helfen können, ich aber beschuldigt werde, sie „nur nicht genügend eingearbeitet zu haben?.

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